DIE REISEBERICHTE VOM SULZBERGER-TEAM
Wir führen regelmässig Studien- und Rekognoszierungsreisen durch, damit Sie von nützlichen und aktuellen Informationen profitieren können. Unsere Erlebnisse - für Sie zum Mitlesen!Wer bei Strandferien an Palmen, türkisblaues Wasser und 30 Grad im Schatten denkt, dürfte beim Stichwort Dänemark oder Schweden zunächst etwas skeptisch reagieren.
Verständlich.
Aber vielleicht sollte man seine Vorstellung von Strandferien gelegentlich etwas überdenken.
Ich habe mir kürzlich drei aussergewöhnliche Resorts rund um den Öresund angeschaut und dort auch übernachtet. Und dabei eine Ferienwelt entdeckt, die ich so im hohen Norden nicht unbedingt erwartet hätte.
Beheizte Aussenpools, stylische Poolclubs, hervorragende Restaurants, Saunas direkt am Meer und jede Menge nordische Gemütlichkeit.
Und das Beste daran: Alles ist vom internationalen Flughafen Kopenhagen aus gut erreichbar. Man kann hier also wunderbar ein verlängertes Wochenende verbringen, ohne dafür stundenlang in den Süden fliegen zu müssen.
Hier meine drei Entdeckungen. Jede mit ihrem ganz eigenen Charakter:
1. Marienlyst – vom heissen Pool ins 13 Grad kalte Meer
Das Marienlyst Strandhotel ist so etwas wie eine Institution an der dänischen Küste. Bereits seit 1861 empfängt man hier Gäste, die sich am Meer erholen möchten.
Und was für eine Lage!
Das Hotel steht unmittelbar am Öresund. Nicht irgendwo mit Meerblick in der Ferne, sondern wirklich direkt am Strand. Man hört die Wellen, riecht die salzige Luft und schaut hinüber nach Schweden.
Für mich war genau diese unmittelbare Nähe zum Wasser das absolute Highlight.
Besonders eindrücklich ist der Poolclub. Beheizte Infinity-Pools mit Blick aufs Meer, verschiedene Saunas und gemütliche Ruhebereiche.
Das wäre an sich schon ziemlich überzeugend.
Aber Marienlyst setzt noch einen drauf.
Denn hier kann man direkt am Strand saunieren und anschliessend ins Meer steigen.
Auch im Oktober.
Das Wasser hatte bei meinem Besuch gerade einmal 13 Grad. Was für die einen nach einer eher zweifelhaften Freizeitbeschäftigung klingt, gehört in Skandinavien bekanntlich fast schon zum guten Ton.
Zuerst also gemütlich in der Sauna aufwärmen, dann hinaus an die frische Luft und ab ins Meer.
13 Grad!
Der Körper fragt sich für einen kurzen Moment, ob man noch ganz bei Trost ist. Danach fühlt man sich allerdings erstaunlich lebendig.
Und das Schönste daran: Anschliessend wartet wieder der warme Pool mit Blick über den Öresund.
Ich finde diese Kombination grossartig. Man ist draussen, erlebt die Natur unmittelbar und muss trotzdem nicht auf Komfort verzichten.
Auch gastronomisch bietet Marienlyst einiges. Verschiedene Restaurants und Bars sorgen dafür, dass man das Hotel eigentlich gar nicht verlassen müsste.
Wobei ein Spaziergang ins nahe Helsingør durchaus lohnt. Dort steht unter anderem das berühmte Schloss Kronborg, das Shakespeare als Schauplatz für seinen Hamlet diente.
Mein Fazit: Marienlyst ist für mich das Resort mit dem unmittelbarsten Bezug zum Meer. Wer Strand, Wellness und nordische Badekultur miteinander verbinden möchte, ist hier goldrichtig.
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2. Maryhill Estate – schwedische Landromantik trifft Mittelmeer
Für das zweite Resort geht es über den Öresund nach Schweden.
Genauer gesagt nach Glumslöv, an die Küste der südschwedischen Region Skåne.
Hier liegt das Maryhill Estate.
Und schon bei der Ankunft wird klar, dass man hier etwas Besonderes vorfindet.
Ein historischer Landsitz, viel Grün, eine wunderbar ländliche Atmosphäre und ein Ausblick über die Landschaft bis zum Meer.
Was mich hier am meisten umgehauen hat, war genau diese Kombination aus Ruhe, Natur und einem ausgesprochen stilvollen Resort.
Das Maryhill Estate besteht aus zwei unterschiedlichen Bereichen.
Da ist einerseits das historische Hill House, ein ehemaliges Schloss mit nur 16 Zimmern. Elegant, charmant und mit einer gewissen aristokratischen Ausstrahlung.
Und dann gibt es das Landhaus mit 147 Zimmern, verschiedenen Bars, Restaurant und einem grosszügigen Poolclub.
Mein persönlicher Lieblingsplatz?
Der Pool direkt vor dem Schloss.
Von hier aus geniesst man einen wunderbaren Blick über das Anwesen und die umliegende Landschaft Richtung Öresund.
Fast noch überraschender war allerdings das kulinarische Erlebnis.
Im Sugar Club haben wir gegessen wie Gott am Mittelmeer.
Und das ist durchaus wörtlich gemeint.
Die Küche ist mediterran inspiriert. Verschiedene Gerichte werden zum Teilen auf den Tisch gestellt, die Atmosphäre ist ungezwungen und gesellig.
Man bestellt noch etwas dazu, schenkt sich ein weiteres Glas ein und vergisst irgendwann, dass man sich eigentlich in Schweden befindet.
Ein bisschen Côte d'Azur. Nur mit schwedischem Akzent.
Auch sonst ist Maryhill eine kleine Ferienwelt für sich. Es gibt Tennis, Padel, verschiedene Spiele und natürlich die beheizten Pools und Saunas.
Was mir besonders gefällt: Hier muss man nicht ständig etwas unternehmen. Die ländliche Umgebung und das historische Anwesen sorgen ganz von selbst dafür, dass man einen Gang zurückschaltet.
Mein Fazit: Maryhill Estate ist für mich die vielleicht überraschendste Entdeckung dieser Reise. Ein stilvoller Landsitz mit hervorragender Gastronomie und einer Atmosphäre, die irgendwo zwischen schwedischer Landromantik und mediterranem Feriengefühl liegt.
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3. ROX Resort – Hygge mit dunklem Holz, Feuer und Rooftop-Pools
Zurück nach Dänemark.
Rund 30 Kilometer südlich von Kopenhagen liegt Køge, ein hübsches Küstenstädtchen, das vermutlich bei den wenigsten Reisenden ganz oben auf der Wunschliste steht.
Das könnte sich ändern.
Denn hier befindet sich das ROX Resort. Ein Hotel, das schon beim Betreten eine ganz besondere Atmosphäre vermittelt.
Dunkle Hölzer, warme Farben, elegante Möbel, stimmungsvolles Licht und immer wieder Feuerstellen, die für eine unglaublich gemütliche Stimmung sorgen.
Die Dänen haben dafür bekanntlich ein Wort: Hygge.
Und das ROX beherrscht Hygge ziemlich perfekt.
Was mir besonders gefallen hat, war dieses unmittelbare Wohlgefühl. Man kommt herein, schaut sich um und möchte eigentlich gleich irgendwo Platz nehmen.
Am liebsten vor einem der Feuer. Mit einem guten Glas Wein.
Und dann einfach sitzen bleiben.
Das Hotel ist modern und ausgesprochen stylisch, wirkt aber überhaupt nicht kühl oder unpersönlich.
Im Gegenteil.
Die dunklen Materialien und das warme Licht schaffen eine Atmosphäre, die man fast als eine Art luxuriöses Wohnzimmer bezeichnen könnte.
Natürlich gibt es auch hier einen Poolclub.
Und zwar auf dem Dach.
Drei ganzjährig beheizte Pools, eine Sauna und ein weiter Blick über die Küste.
Man sitzt also im warmen Wasser, schaut aufs Meer hinaus und überlegt sich, ob man als Nächstes lieber einen Drink bestellen oder nochmals in die Sauna gehen soll.
Schwierige Entscheidungen, die einem das Leben manchmal abverlangt.
Auch gastronomisch wird einiges geboten. Die Smith Brasserie sorgt für ein gehobenes kulinarisches Erlebnis, während die Dumpling Bar eine etwas ungezwungenere Alternative bietet, aber doch Snacks kredenzt, die seinesgleichen suchen.
Und dann wäre da noch die Birdcage Bar, die sich wunderbar für einen Drink am Abend eignet.
Mein Fazit: Das ROX ist für mich das Resort mit dem ausgeprägtesten Hygge-Gefühl. Modernes Design, dunkles Holz, Feuerstellen und eine wunderbar warme Atmosphäre. Ein Ort, an dem man sich vom ersten Moment an wohlfühlt.
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Hygge - die schönste Entdeckung im Norden
Was verbindet diese drei Resorts?
Natürlich die beheizten Pools, die schönen Zimmer, die Gastronomie und die Lage am Wasser.
Aber für mich ist es vor allem eine bestimmte Lebenshaltung.
Die Dänen nennen sie Hygge. Die Schweden kennen mit mys ein ganz ähnliches Konzept.
Es geht um Gemütlichkeit, um Zusammensein, um gutes Essen, warme Räume, stimmungsvolles Licht und die Fähigkeit, den Moment zu geniessen.
Nicht ständig etwas erleben zu müssen.
Sondern einfach einmal zu sein.
Interessanterweise gehören alle drei Resorts zur schwedischen ESS Group. Und man merkt durchaus, dass hier jemand verstanden hat, wie man aus einem Hotelaufenthalt ein richtiges Ferienerlebnis macht.
Trotzdem hat jedes Haus seine eigene Persönlichkeit.
Marienlyst lebt von der unmittelbaren Nähe zum Meer und der nordischen Badekultur.
Maryhill Estate begeistert mit seiner ländlichen Atmosphäre, dem historischen Schloss und einer Gastronomie, die mediterrane Feriengefühle weckt.
Und das ROX setzt auf Design, Feuer, dunkle Hölzer und ein besonders ausgeprägtes Hygge-Gefühl.
Drei verschiedene Häuser. Drei unterschiedliche Erlebnisse. Und dreimal die Erkenntnis, dass der Norden in Sachen Gastfreundschaft und Lebensqualität einiges zu bieten hat.
Alle Hotels der ESS Group sind übers Reisebüro Sulzberger buchbar











