| Litauen - zwischen bewegender Geschichte und moderner Genusskultur (von Jonas Sulzberger) |
Vier Tage war ich unterwegs in Vilnius und Kaunas. Viel zu kurz für ein Land, das einst das grösste Europas war – und heute trotzdem erstaunlich selten auf europäischen Bucket Lists auftaucht.
Litauen ist überraschend. Und zwar konstant. Fünf Dinge haben mich dabei besonders fasziniert. Welche das sind? Das erfahren Sie unter "MEHR ERFAHREN".
Wer sich jedenfalls für Geschichte interessiert, das Ungeschliffene mag und Freude am (preislich attraktiven) Fine Dining hat, wird hier fündig.
Die neue Rotation von Air Baltic mit non-stop Hinflug ab Zürich nach Vilnius am Donnerstag und non-stop Rückflug am Sonntag eignet sich hervorragend, um eine "Tour d'Horizon" für den Rest des Lebens zu bekommen.
| Eine Kurzreise mit 10 Ladies nach Porto (von Tanja Böni) |
Porto eignet sich hervorragend für Vereinsreisen oder Gruppenreisen, die eine Mischung aus Kultur, Kulinarik, Entspannung und unkomplizierter Erreichbarkeit suchen.
Während unseres Aufenthalts im Catalonia Porto, das mit seiner zentralen Lage sowie den grosszügigen und modernen Zimmern perfekt auf Gruppen ausgelegt war, konnten wir die Stadt ganz entspannt entdecken. Besonders angenehm ist in Porto, dass sich vieles bequem zu Fuss erkunden lässt.
Auch für Gruppen bietet Porto eine ideale Vielfalt an Aktivitäten. Mit dem Hop-On-Hop-Off-Bus verschafft man sich schnell einen guten Überblick über die verschiedenen Quartiere, während die nahegelegenen Strände eine entspannte Abwechslung zum Stadtleben bieten. Besonders beliebt waren bei uns die gemeinsamen Tastings, vom klassischen Portwein bis hin zur typisch portugiesischen Ginjinha, die traditionell in kleinen Schokoladenbechern serviert wird und schnell für gesellige Stimmung sorgt.
Kulinarisch zeigt sich Porto besonders authentisch. Die traditionelle Küche mit viel frischem Fisch, Meeresfrüchten und herzhaften Fleischgerichten gehört genauso zur Reise wie die gemütlichen Restaurants und Bars entlang des Wassers. Gerade für Vereine oder Gruppen entsteht dadurch schnell eine lockere und gemeinschaftliche Atmosphäre, die den Aufenthalt besonders macht.
Aktuell fliegen bis zu drei verschiedene Airlines direkt ab/bis Zürich nach Porto. Damit eignet sich die Stadt ideal für eine Städereise ans Meer.
| Mit der Luxus-Yacht durch Indonesiens letzte Wildnis (von Susan & Marc Sulzberger) |
Unsere Reise mit Ponant führte uns von Bali über die Komodoinseln und die Molukken bis nach Westpapua und Darwin. Eine Route, die man so nur selten findet – und genau das machte sie für uns besonders spannend.
Schon die ersten Tage zeigten, wie vielfältig Indonesien eigentlich ist. Kaum verlässt man Bali, wirkt vieles ursprünglicher und deutlich weniger touristisch. Besonders beeindruckt hat uns die Landschaft rund um die Komodoinseln mit ihren trockenen Hügeln, kleinen Buchten und dem ruhigen Wasser.
Natürlich wollten wir auch die berühmten Komodowarane sehen. Gemeinsam mit Rangern ging es zu Fuss durch die Savannenlandschaft der Inseln. Einen Komodowaran plötzlich aus nächster Nähe zu sehen, bleibt definitiv in Erinnerung – vor allem wegen seiner Grösse und der erstaunlichen Ruhe, die diese Tiere ausstrahlen.
Spannend waren aber nicht nur die Naturerlebnisse. Auf Sumbawa erlebten wir ein traditionelles Wasserbüffelrennen, das vor allem von den Einheimischen besucht wird. Laut, chaotisch und voller Stimmung – genau solche Begegnungen machen Reisen für uns besonders interessant.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Molukken, die früher als Gewürzinseln weltberühmt waren. Dort besuchten wir kleine Dörfer, alte Festungen und Gewürzplantagen. Viele Orte wirken heute ruhig und abgelegen, obwohl diese Inseln früher eine wichtige Rolle im Welthandel spielten.
Ganz anders wiederum Westpapua: dichter Regenwald, einsame Buchten und eine beeindruckende Unterwasserwelt. Beim Schnorcheln sahen wir Schildkröten, Mantarochen und unglaublich viele tropische Fische.
Nach all diesen intensiven Eindrücken wirkte Darwin zum Schluss fast schon wieder überraschend modern. Genau diese Kontraste machten die Reise aber so speziell.
Auch an Bord fühlten wir uns sehr wohl. Die Ponant-Yacht ist deutlich kleiner und persönlicher als klassische Kreuzfahrtschiffe. Statt Unterhaltung und Massentourismus stehen hier die Route, die Natur und die Reiseerlebnisse im Mittelpunkt.
Für uns war diese Reise eine aussergewöhnliche Kombination aus Expedition, Komfort und echter Entdeckung. Lust auf Reisen abseits der klassischen Routen? Wir helfen Ihnen gerne, die passende Expeditionskreuzfahrt zu finden.
| 5 sonnige Tage zwischen Valletta und Gozo (von Sonia Colavitto-Cicconi) |
Malta ist perfekt für ein verlängertes Wochenende: eine Mischung aus Kultur, kleinen Gassen, gemütlichen Beizli und lebendigem Nachtleben. Mit dem Mietauto lässt sich in 4–5 Tagen erstaunlich viel entdecken – inklusive Abstecher mit der Autofähre nach Gozo. Wichtig zu wissen: auf Malta herrscht Linksverkehr.
Besonders lohnenswert ist ein Besuch von Mdina, der mittelalterlichen Festungsstadt im Zentrum der Insel, die einst die Hauptstadt Maltas war. Im Süden sollte man unbedingt das Fischerstädtchen Marsaxlokk besuchen und anschliessend im nahegelegenen St. Peter's Pool ins Meer springen – wer mag sogar direkt von den Felsen.
Übernachtet haben wir im Hyatt Centric - ideal gelegen: nahe an der Partymeile und trotzdem angenehm ruhig.
Kulinarisch empfehlen wir das kleine, familiär geführte Restaurant Il Merill in Sliema mit maltesischen Spezialitäten. Unbedingt frühzeitig reservieren.
| 21 mauritianische Top Resorts im Live-Test (von Andreas Seitner) |
| Mit den Kindern zu den abgelegensten Inseln Französisch-Polynesiens (von Sabrina Albiez) |
Nach intensiven Tagen auf den Marquesasinseln reisen wir weiter in den tiefen Süden Französisch-Polynesiens: zu den abgelegenen Australinseln. Mit Rurutu, Tubuai und Raivavae entdecken wir drei völlig unterschiedliche Inseln, die jede auf ihre Weise einen ganz besonderen Charme ausstrahlen.
Schon bei der Ankunft spürt man, wie ruhig und ursprünglich diese Inselgruppe geblieben ist. Keine grossen Resorts, keine Menschenmengen, stattdessen kleine Ortschaften, grüne Landschaften und ein Leben im Rhythmus der Natur.
Rurutu begeistert mit seinen spektakulären Kalksteinformationen, wilden Küsten und den berühmten Buckelwalen, die zwischen Juli und Oktober in den Gewässern rund um die Insel anzutreffen sind. Tubuai zeigt sich fruchtbar und geschichtsträchtig, während Raivavae mit seiner türkisfarbenen Lagune und den kleinen vorgelagerten Motus fast surreal wirkt, für uns eine der schönsten Inseln ganz Polynesiens!
Auch hier ist die polynesische Kultur allgegenwärtig. Traditionen werden gelebt, nicht inszeniert. Man begegnet einer unglaublichen Herzlichkeit und einer tiefen Verbundenheit der Menschen mit ihrer Inselwelt.
Kulinarisch erleben wir die Australinseln besonders authentisch. Viel frischer Fisch, Taro, Brotfrucht und tropische Früchte werden einfach und mit viel Liebe zubereitet, oft gemeinsam mit den Familien vor Ort oder auf einem kleinen Motu in entspannter Atmosphäre geteilt.
Eine besonders spannende und entschleunigte Alternative diese Inselgruppe zu entdecken ist jedoch die Aranui 5, die mehrmals jährlich sowohl die Marquesas- als auch die Australinseln anfährt. Die Kombination aus Frachtschiff und Kreuzfahrt ermöglicht eine aussergewöhnlich authentische Art des Reisens und bringt einen an Orte, die nur wenige Besucher erreichen.
Noch spannender: Ab 2027 wird mit der neuen Aranoa ein komplett neu gebautes Schiff in See stechen, das speziell für diese abgelegenen Inselwelten konzipiert wurde und bereits buchbar ist. Für alle, die Polynesien fernab klassischer Routen entdecken möchten, ist dies eine der faszinierendsten Reiseformen überhaupt.
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